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Spiritualität in den Alltag bringen

 
  

Viele Menschen meinen, Spiritualität wäre etwas „Abgehobenes“, etwas, das nur in besonderen Momenten erfolgt, wie zum Beispiel bei Meditationen. In Wirklichkeit ist aber unser gesamtes Leben spirituell. Weil wir spirituelle Wesen sind. Daher ist Spiritualität nichts von uns Getrenntes, sondern durchdringt uns – und das, ob wir es wissen/wollen oder nicht.  


  

Warum nenne ich den Titel trotzdem „Spiritualität in den Alltag bringen“? Weil es jetzt darum geht, sich seines eigenen spirituellen Kerns wieder bewusst zu werden und dies dann auch im Alltag zu leben. Dies geschieht zunächst über den Verstand. Ich höre förmlich den Aufschrei aus den „spirituellen Kreisen“... Verstand? Der ist doch untergeordnet. Ja. Aber hier auf der Erde sind wir in einer menschlichen Daseins-Form und da hat unser Verstand zunächst eine große Macht. Die wir ihm gegeben haben...  


  

Und daher geht es auch zunächst darum, unseren Verstand mit einzubeziehen. Ihn davon zu überzeugen, dass die Spiritualität kein Feind ist, sondern ein Freund. Dass der Verstand nicht in seiner Existenz bedroht ist, wenn wir die Spiritualität bewusst in unser Leben einladen. Hierbei geht es nicht um Manipulation, sondern um Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit, Authentizität.  


  

Wie aber mache ich das? Das wird bei jedem Menschen individuell ablaufen. Ein Rezept zu haben, wäre sicherlich schön und hilfreich, aber würde doch den einzelnen Menschen in seiner Einzigartigkeit nicht mit einbeziehen. Um aber nicht den Eindruck entstehen zu lassen, dass ich nur von grauer Theorie spreche, möchte ich hier ein Beispiel aus meinem Leben geben:


  

Es ist ein Moment, an dem ich Zeit für mich selbst habe. Ich bin weder durch den Beruf noch durch Anforderungen der Familie „fremdbestimmt“. Wie fülle ich diese Zeit (sinnvoll...)? Mein Verstand sagt mir vielleicht, dass ich jetzt endlich mal Zeit habe, etwas für mich zu tun. Aber was? Ihm, dem Verstand fällt ein, ich könnte in Ruhe Fernsehen gucken oder ein Buch lesen, ich könnte aber auch in die Badewanne gehen, meinen Körper pflegen oder ich könnte spazieren gehen... Alles Angebote, die mir in dem Moment vielleicht auch gut tun würden. Mir aber nicht so ohne Weiteres eine Verbindung zu meinem spirituellen Wesenskern verschaffen. Und ich sage bewusst „nicht so ohne Weiteres“. Bei genauerer Betrachtung aber sehr wohl doch! Der Film, den ich im Fernsehen schaue – war es „Zufall“, dass ich gerade den gewählt habe? Was hat er mit mir zu tun, mit meinem Leben? Vielleicht erhalte ich aus dem Krimi oder dem Liebesfilm oder dem Tierfilm oder der Dokumentation oder meiner Lieblingsserie wertvolle Erkenntnisse, möglicherweise sogar Aha-Erlebnisse, die plötzlich mein (derzeitiges) Verhalten in einem anderen Licht erscheinen lassen? Oder die Körperpflege... (und da geht es nicht nur um das Baden, sondern auch um den Waldspaziergang etc....) - geht es dabei eigentlich nur um den Körper? Wenn wir uns reinigen/pflegen, geht es dann nicht genauso auch um unsere Seele? Wir tun damit ja nicht nur etwas für unser körperliches Wohlbefinden, sondern auch für unser seelisches. Und gleichzeitig – und damit kehre ich zum Thema Spiritualität zurück – reinigen wir auch unsere feinstofflichen Körper, die uns als Aura umgeben. Unterstützen können wir dies natürlich, indem wir gezielt darum bitten, dass wir auf allen Ebenen gereinigt werden. Und da bitten wir am besten die Engel um Unterstützung. Den wenigsten von uns sind die Namen der Engel bekannt, die für dies oder jenes „zuständig“ sind. Daher reicht es auch – egal um welche Situation oder um welches Anliegen es geht, wenn wir ganz allgemein die Engel bitten, uns zu unserem höchsten Wohle zu unterstützen. Warum „zu unserem höchsten Wohle“? Weil damit gemeint ist, dass die Engel oft viel besser wissen, was uns wirklich hilfreich ist, als wir selbst. Unser menschlicher Verstand denkt oft in Logik, in „Ist-das-machbar?“ und darin liegt oft der Schlüssel, warum Wünsche nicht in Erfüllung gehen. Weil sich der Verstand zwar vorstellen kann, was wir uns wünschen, aber nicht, wie der Wunsch in Erfüllung gehen soll. Oft genug ist die Frage nach dem „Wie-soll-das-gehen?“ schon die Totgeburt der Erfüllung. Wenn wir es aber den Engeln überlassen, eine Lösung zu finden, dann treten oft ganz erstaunliche, ja phänomenale, an Wunder grenzende  Umstände ein, die uns das Ziel – sofern es zu unserem höchsten Wohle ist – erreichen lassen. Und was passiert, wenn unser Wunsch, unser von unserem Verstand gesetztes Ziel nicht zu unserem höchsten Wohle ist? Dann haben wir mit dem Zusatz „zu unserem höchsten Wohle“ gleich einbezogen, dass der Wunsch bitte nur in Erfüllung geht, wenn er zu unserem höchsten Wohle ist.  


  

Ein Beispiel aus der Praxis: Ich wünsche mir einen anderen Arbeitsplatz. Der Wunsch ist damit klar.  Nicht aber, wie dieser Wunsch in Erfüllung gehen soll und noch viel weniger, wo dieser andere Arbeitsplatz sein soll, wie die Kollegen an dem neuen Arbeitsplatz sind, der Chef, die Umstände... Der Verstand legt nun oft schon den Grundstein, dass dieser Wunsch nicht in Erfüllung geht. Er sabotiert sozusagen die Wunscherfüllung. Durch Gedanken wie: Wer weiß, wie es am neuen Arbeitsplatz ist? Nachher verliere ich den neuen Job wieder – und dann? Ich müsste mich bewerben, aber bin ich überhaupt gut genug? Wenn die mich ablehnen, was dann? Wenn der alte Arbeitgeber merkt, dass ich mich beruflich verändern will, legt er mir vielleicht Steine in den Weg. Und wenn es dann doch nicht klappt, dann wird es mir womöglich schwer gemacht, am alten Arbeitsplatz zu bleiben.  

Dies alles sind Abwandlungen der alten (oft in der Kindheit gehörten) Sprichwörter: „Was ich habe weiß ich, was ich wieder kriege, weiß ich nicht...“ oder „Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach...“ oder „Schuster bleib bei Deinen Leisten“ oder auch: „Greif nicht nach den Sternen, bleib mal auf dem Teppich“.  


  

Wenn wir es aber nun vertrauensvoll den Engeln überlassen, genau den Arbeitsplatz zu erhalten, der für uns – zu unserem höchsten Wohle – ist, dann können wir davon ausgehen, dass die Engel Mittel und Wege finden werden, uns genau diesen Arbeitsplatz zuzuführen.  

Und was, wenn nicht? War es dann nicht zu unserem höchsten Wohle zu wechseln? Möglich. Möglich, dass wir am alten Arbeitsplatz noch eine Lernaufgabe haben. Möglich aber auch, dass uns alte Glaubenssätze behindern und das „vertrauensvoll den Engeln überlassen“ boykottieren.  

Oje, höre ich vom Leser. Dann wird sich meine Situation ja nie ändern. Und schon, schwupps, geht man in die Resignation. Dieser Ablauf geschieht leider – oft unbewusst – viel zu häufig. Muss aber gar nicht sein! Glaubenssätze (siehe oben) sind veränderbar, selbst wenn sie schon uralt und fest im System verankert sind!


  

Wie geht das, Glaubenssätze zu verändern? Im Grunde ist es sehr leicht. Und darin liegt schon wieder ein Fallstrick für den Verstand: wenn es leicht geht, dann kann es nicht gut sein. Um etwas Gutes zu erreichen, muss man es sich schwer erarbeitet haben. Sie merken es jetzt vielleicht schon selbst: Wieder handelt es sich um alte Glaubenssätze...  


  

Tatsache ist, dass das Leben leicht sein darf! Und schön! Und voller Freude! Dass wir es bisher nicht so empfunden haben, heißt nicht, dass das Leben schwer, freudlos und traurig gemeint ist. Es bedeutet nur, dass wir uns noch nicht auf den Weg gemacht haben, die andere Seite zu entdecken. Dass wir uns noch keine Chance auf neue Erfahrungen gegeben haben. Doch die positive Nachricht ist: Es ist nie zu spät!


  

Aber zurück zu der Veränderung von Glaubenssätzen: Es gibt verschiedene Methoden, Glaubenssätze tiefgreifend und nachhaltig zu verändern. Ich selbst wende die Klopftechnik an (Varianten davon sind EFT, MFT, MET, TFT, TAT, KTT, PEP... - mehr dazu im Internet). Dabei werden gezielt bestimmte Meridian-Punkte mit den Fingerspitzen beklopft, während der vorher gemeinsam herausgefundene alte bzw. neue Glaubenssatz eingeklopft wird.  


  

Und das wirkt? Ja! Und zwar ganz erstaunlich. Im Laufe der über 10 Jahre, in der ich diese Methode auch bei mir selbst anwende, haben sich wunderbare Resultate eingestellt. Und man soll nicht meinen, wieviele Glaubenssätze man so mit sich herumtragen kann... ;-)

 

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